Neuregelung der Gottesdienstordnung in der Pfarreiengemeinschaft

Gottesdienstordnung   2017 12

 

In einer gemeinsamen Sitzung der beiden Pfarrgemeinderäte von St. Bernhard Flachsmeer und St. Bonifatius Rhauderfehn wurde eine Neuregelung der Gottesdienstordnung beschlossen. Hintergrund dieser Diskussion und des Beschlusses waren Anfragen und Wünsche aus den Gemeinden, die bisherige Ordnung zu überdenken im Hinblick darauf, möglichst vielen Gemeindemitgliedern eine für sie günstige Gottesdienstzeit anzubieten.

 

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der gemeinsamen Internetpräsenz der Pfarreiengemeinschaft.

Adventskonzert in St. Bonifatius

 

HP

 

Es wurde besinnlich: Zu elften Mal richtet die Volksbank Westrhauderfehn das traditionelle Adventskonzert aus. Das fand in der St.-Bonifatius-Kirche statt. In diesem Jahr sollte das Dresdner Residenz Orchester die Adventszeit für die rund 300 Zuhörer einläuten. „Mit der Auswahl der Künstler beginnen wir meist schon ein Jahr im Voraus. In diesem Jahr haben wir etwas Klassisches besucht. Wir achten immer auf einen gewissen Standard", erzählte Julia Nee, Mitorganisatorin von der Volksbank Westrhauderfehn.

 

Das Orchester verzauberte schon Zuhörer bei seinen Galakonzerten im Dresdner Zwinger, gab aber auch Gastspiele in der Berliner Philharmonie oder Münchner Residenz. In diese hochkarätigen Adressen reiht sich nun auch Westrhauderfehn ein. „Die Künstler, die beim Adventskonzert spielen, häufig vorher in großen Städten und kommen zu ersten Mal in diese Gegend", so Nee.

 

„Wir möchten Vielfalt bieten. Gospel, Swing und Klassik waren in den vergangenen Jahren geboten. Damit soll das Interesse bestehen bleiben", betonte Harald Lott, Vorstandsvorsitzender der Volksbank.

 

Unter der Leitung von Prof. Igor Malinovsky, dem Gründer des Dresdner Residenz Orchesters, gaben fünf Musiker und die Sopranistin Teaa An meisterliche Stücke zum Besten. Die Akustik der Kirche trug beschwingte und auch besinnliche Stücke bis in die letzte Bank. Mit zwei Violinen, Violoncello, Klavier, Querflöte und einer glockenklaren Stimme brachten die Künstler Weihnachtsstimmung in die Kirche. Die Nussknacker Suite, der Hummelflug und der Dornröschen-Walzer sind nur einige der Stücke, die am Sonntagabend in höchster Vollendung gespielt wurden.

 

Zum ersten Advent leuchtete traditionell die erste Kerze auf dem Adventskranz, in Westrhauderfehn wurde die gesamte St.-Bonifatius-Kirche ausgeleuchtet. Passend zu den überwältigenden Musikstücken, wechselte die Beleuchtung ihre Farbe und Intensität und trug damit weiter zur Stimmung bei.


Die Frauen der kfd unserer Kirchengemeinde sorgten in der Pause für Glühwein.

 

(Text: GA vom 05.12.2017/Vera Vogt/ Foto: Elisabeth Wagener)

Informationsveranstaltung zum Thema "Pflege"

 

 

mk. Gut besucht war eine Inf ormationsveranstaltung zum Thema „Pflege" im kath. Pfarrheim St. Bonifatius am 16. November. Diese war organisiert von der kfd und der Kolpingsfamilie.

 

Unter der Leitung von Frau MdB Gitta Connemann referierten Frau Sabine Oltmanns vom Pflegestützpunkt beim Landkreis Leer über ihre Arbeit in der Begleitung und Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sowohl bei der häuslichen Pflege als auch bei der Unterbringung in Tagespflege oder im Pflegeheim und der damit verbundene finanziellen Leistungen der Pflegekasse und anderer Träger. Sie wies darauf hin, dass es hier in diesem Jahr zu Veränderungen und Verbesserungen aufgrund von Gesetzesänderungen gekommen ist.

 

Laut den Erfahrungen von Frau Connemann gibt es vor allen im emsländischen Bereich neben häuslicher Pflege und Heimpflege immer mehr Seniorenwohngemeinschaften, die von Pflegeeinrichtungen begleitet werden.

 

Frau Verena Harms von der Caritas - Leben, Pflegen, Wohnen - berichtete über ihre Arbeit mit überwiegend jungen behinderten Menschen durch ehrenamtliche Kräfte im Familienentlastenden Dienst der Caritas, wobei es sich um kurzzeitige Betreuung im familiären Umfeld der Behinderten oder in Einrichtungen der Caritas handelt. Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Wohnassistenz. Hier wird behinderten Menschen durch fachliche Begleitung ein möglichst selbstständiges Leben in ihrer eigenen Wohnung oder in Wohngruppen ermöglicht.

 

Herr Heinz-Bernhard Mäsker berichtete über die Einrichtungen des Lukas - Heims, wo behinderte Menschen aller Altersgruppen wohnen, lernen und arbeiten. Auch hier gibt es Veränderungen durch das neue Bundesteilhabegesetz, wodurch behinderte Menschen besser in unsere Gesellschaft integriert werden sollen.

 

Alle Referenten zeigten sich besorgt über den zunehmenden Fachkräftemangel, u.a. aufgrund der immer älter werdenden Gesellschaft. In diesem Zusammenhang wurden aus dem Publikum die unzureichende Entlohnung und die geringe Wertschätzung von Pflegkräften bemängelt, was von den Referenten bestätigt wurde. Damit sich hier etwas verbessert sind gesellschaftliche Kräfte wie Kirchen, Verbände, Parteien und Gewerkschaften gefordert.

 

 

Einweihung der Trauerhalle

 

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In einer feierlichen Andacht, zu der Vertreter aus der Politik, dem Bistum, dem Dekanat, Vertreter der Gremien und die Gemeindemitglieder eingeladen waren, weihte Pfarrer Brettmann am vergangenen Samstag unsere Friedhofskapelle ein. Vor und nach der Andacht konnten sich die Besucher ein Bild von der neugestalteten Trauerhalle machen. Im Anschluss waren die Gäste zu einem Empfang im Pfarrheim eingeladen.

 

Nach sechsmonatiger Bauzeit konnte die Renovierung rechtzeitig zur Gräbersegnung am Sonntag abgeschlossen werden. Große Fenster, der warme Farbton der Holzkuppeldecke und die von Ida Oelke farbig gestalteten Glaselemente bestimmen die Atmosphäre im Kapellenraum. 

 

Für den Umbau zeichnete das Architekturbüro Knipper und Kleine aus Sögel und die Firma Dübra erstellte die hellen Ahornmöbel.

 

Auf den nachfolgenden Fotos stellen wir Ihnen die neugestaltete Trauerhalle vor:

 

 

 

(Text: Elisabeth Wagener/teilweise GA/Foto: Elisabeth Wagener)