Adventskonzert in St. Bonifatius

 

HP

 

Es wurde besinnlich: Zu elften Mal richtet die Volksbank Westrhauderfehn das traditionelle Adventskonzert aus. Das fand in der St.-Bonifatius-Kirche statt. In diesem Jahr sollte das Dresdner Residenz Orchester die Adventszeit für die rund 300 Zuhörer einläuten. „Mit der Auswahl der Künstler beginnen wir meist schon ein Jahr im Voraus. In diesem Jahr haben wir etwas Klassisches besucht. Wir achten immer auf einen gewissen Standard", erzählte Julia Nee, Mitorganisatorin von der Volksbank Westrhauderfehn.

 

Das Orchester verzauberte schon Zuhörer bei seinen Galakonzerten im Dresdner Zwinger, gab aber auch Gastspiele in der Berliner Philharmonie oder Münchner Residenz. In diese hochkarätigen Adressen reiht sich nun auch Westrhauderfehn ein. „Die Künstler, die beim Adventskonzert spielen, häufig vorher in großen Städten und kommen zu ersten Mal in diese Gegend", so Nee.

 

„Wir möchten Vielfalt bieten. Gospel, Swing und Klassik waren in den vergangenen Jahren geboten. Damit soll das Interesse bestehen bleiben", betonte Harald Lott, Vorstandsvorsitzender der Volksbank.

 

Unter der Leitung von Prof. Igor Malinovsky, dem Gründer des Dresdner Residenz Orchesters, gaben fünf Musiker und die Sopranistin Teaa An meisterliche Stücke zum Besten. Die Akustik der Kirche trug beschwingte und auch besinnliche Stücke bis in die letzte Bank. Mit zwei Violinen, Violoncello, Klavier, Querflöte und einer glockenklaren Stimme brachten die Künstler Weihnachtsstimmung in die Kirche. Die Nussknacker Suite, der Hummelflug und der Dornröschen-Walzer sind nur einige der Stücke, die am Sonntagabend in höchster Vollendung gespielt wurden.

 

Zum ersten Advent leuchtete traditionell die erste Kerze auf dem Adventskranz, in Westrhauderfehn wurde die gesamte St.-Bonifatius-Kirche ausgeleuchtet. Passend zu den überwältigenden Musikstücken, wechselte die Beleuchtung ihre Farbe und Intensität und trug damit weiter zur Stimmung bei.


Die Frauen der kfd unserer Kirchengemeinde sorgten in der Pause für Glühwein.

 

(Text: GA vom 05.12.2017/Vera Vogt/ Foto: Elisabeth Wagener)